Die Fraktionen von CDU, BIBS und FDP im Stadtbezirk Wabe-Schunter-Beberbach beklagen, dass die Stadt Braunschweig den erfolgreichen Kampf gegen illegale Graffiti, Aufkleber und andere Schmierereien praktisch aufgegeben hat.
In der Vergangenheit hatte es sich bewährt, die Verschmutzungen von öffentlichen Gebäuden möglichst schnell zu entfernen. Da Graffiti, politische Botschaften und Ähnliches davon leben, gesehen zu werden, ist eine schnelle Entfernung neben straf- und zivilrechtlicher Ahndung ein wirksames Mittel um den von den Tätern erhofften Effekt abzuwürgen. Der Verein Graffiti Ex unterstützt mit Prämien dabei die Polizei bei der Strafverfolgung und private Immobilienbesitzer bei der Entfernung von Schmierereien auf ihren Objekten.
Leider scheint die Stadt nun von diesem Kurs abzuweichen. Das Ergebnis ist, dass unter anderem im Stadtbezirk Wabe-Schunter-Bebeerbach immer mehr Stromkästen und Wände beklebt und beschmiert sind. Das bisher weitgehend gepflegte Erscheinungsbild des Stadtbezirks, welches für die Lebensqualität ein wichtiger Faktor ist, leidet zunehmend darunter.
CDU, BIBS und FDP fordern daher von der Verwaltung zu ihrem alten Kurs zurückzukehren und das Entfernen von Schmierereien nicht nur auf extremistische politische Botschaften oder Aufforderungen zu Straftaten zu beschränken.

Farbschmierereien in Gliesmarode/Jugendplatz, Fotograf: Thorsten Wendt

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